Griffvarianten

 

Taschenmesser Hippkniep – Groß

„Hippekniep“ (Hippe bedeutet Ziege und Kniep bedeutet Einklappen) ist ein historisches Taschenmesser, welches in früherer Zeit ursprünglich beim Ziegenhüten zum Verschneiden der Hufe bei Verletzungen oder Überwuchs diente.
Dieses Messer ist ein Zeugnis einer fast vergessenen Schmiedeform dem „Flachschmieden“.  Hierbei wird das Schmiedestück sorgsam mit vielen Schlägen eines halbmanuellen Schmiedehammer auf einem Amboss aus der freien Hand flach ausgeschmiedet und in Form gebracht. Man erkennt diese Schmiedeart an der deutlich
sichtbaren, typischen Vertiefung in der Klinge kurz vor dem Griff.
Diese Stelle zeigt, wo der Hammerschlag eingesetzt hat.
Solche Messer haben keine Verdickung zwischen Klinge und Griff, die man sonst von so genannten im Gesenk geschmiedeten Messern kennt. (Hierbei erhält die Klinge ihre Gestalt in einer vorgefertigten Form und ist nicht frei geschmiedet).
Das Flachschmieden gehört zu den verschwindenden Handwerkstechniken in Deutschland. Durch diese Art des Schmiedens erhält die Klinge eine hohe Dichte und kann präzise vom Ansatz bis zur Spitze konisch fein zulaufend ausgeschmiedet
werden. Von Hand geschliffen und blaugepließtet (feingeschliffen) und mit Griffschalen von feiner Textur versehen, gehört das Messer zu den Klassikern schöner und praktischer Handwerksstücke.


Griffvarianten

 
Griff: Walnuss
Nieten: Wert
Klinge: Wert
Oberfläche: Wert
Klingenlänge: Wert
Gesamtlänge: Wert
Artikelnummer 0157,325,18 carbon

Besonders geeignet

- zum Schneiden in der Hand
- zum Schneiden auf dem Brett
- zum Schälen und Entkernen
- für Fisch und Fleisch
- für Obst und Gemüse
- für Brot und Backwaren
- für Käse und Hartwurst